Achtung Jugendamt
Plötzlich steht das Jugendamtes vor der Tür und bittet um ein Gespräch. Sie haben sich nichts zuschulden kommen lassen, ihren Kindern selbstverständlich nie etwas Böses angetan und Sie wissen aus den Medien, dass die Jugendämter sich nur einschalten, wenn Missbrauch oder Gewalt im Spiel ist? Die Eltern von rund 48.000 Kindern, die jährlich von den Jugendämtern aus ihren Familien gerissen wurden, dachten ebenso.

Wenn sich das Jugendamt einschaltet, sollten bei Ihnen alle Alarmglocken klingeln.
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Behördenwillkür
Wenn ein Kind in seiner Familie oder bei einer anderen Person in Gefahr ist oder in Verwahrlosung lebt, kann das Jugendamt dieses Kind in seine Obhut nehmen. Aber bei nicht einmal 20 % der Inobhutnahmen liegt auch nur der Verdacht auf Gewalt oder Missbrauch vor. Die Mehrzahl der Kinder werden aus den Familien gerissen, weil die Eltern nach Meinung der Jugendämter nicht erziehungsfähig sind. Mit der Aussage "Kindeswohlgefährdung" lässt sich nämlich alles und jedes begründen. Unser Rechtsstaat verlässt mit einer solchen Formulierung die Rechtssicherheit und begibt sich in die möglichen Willkür!
Inobhutnahme § 42 SGB VIII
Völlig anders läuft's bei der Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII ab. Ohne Vorankündigung und Gerichtsbeschluss hat das Jugendamt jederzeit die Möglichkeit Ihnen Ihre Kinder wegzunehmen und fremd unterzubringen. Für den Verdacht und die Maßnahme reichen oft einfachste Gründe aus. Erst nachdem das Jugendamt die Kinder aus der Familie herausgenommen hat, stellt das Amt dann beim Familiengericht einen Antrag auf Entziehung des Sorgerechts. Normalerweise beauftragt das Gericht nach Anhörung aller Beteiligten einen Gutachter. Dieses Verfahren dauert Monate, in manchen Fällen, wenn auch noch das Oberlandesgericht eingeschaltet wird, sogar Jahre und viele Eltern verzweifeln in dieser Situation auch an unserem Rechtsstaat.